Dienstag, 1. Juni 2010

antisemitisches Plakat anläßlich einer Demonstration gegen Israel vom 01. Juni 2010 in Siegen und eine Rede ganz in diesem Sinne



in der Vergrößerung:

die böse Krake mit Israelfahne inklusive Hakenkreuz
Und im gleichen Duktus bei der Veranstaltung:


Redeauszüge (es gilt das gesprochene Wort)
"Ich bin Martin Gräbener. Ich bin Sprecher es Kreisverbandes der LINKEN in Siegen-Wittgenstein und Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Siegen. Wir haben uns gestern nachmittag in Absprache mit der Siegerländer Friedensbewegung und der palästinensischen Gemeinde Siegen spontan entschlossen heute nachmittag für heute nachmittag hier zu einer Protestkundgebung gegen das Vogehen der israelischen Marine, der Israelischen Defence Force gegen den internationalen Hilfskonvoi in den internationalen Gewässern des Mittelmeeres weitab vor dem Hoheitsgebiet Israels vorzugehen und dagegen zu protestieren. Ihr alle werdet die Nachrichten verfolgt haben. Gestern morgen um viertel vor fünf haben israelische Elitesoldaten von Hubschraubern und Stellboten abgesetzt die Schiffe des Schiffskonvois (gemeint ist wohl "Hilfskonvois) überfallen, haben ohne wirklich dazu Grund zu haben das Feuer auf Unbewaffnete eröffnet, zum Teil auf Schlafende, und es sind wahrscheinlich nach letztem Stand der Dinge bis zu 19 Menschen; NGOs, die nur humanitäre Hilfe nach Palästina, nach Gaza, bringen wollten, erschossen worden."...
... der Versuch außerhalb der israelischen Kontrolle die Menschen in Gaza, die wie in einem großen Zwangslager eingeschlossen sind, mit Hilfsgütern zu versorgen, vor allem medizinische Hilfgüter von insgesamt 10.000 Tonnen, ist auf brutale Weise von der israelischen Regierung gestoppt worden. Diese Regierung kümmert sich anscheinend überhaupt nicht mehr um internationales Recht und glaubt, sie kann mit den Menschen im Nahen Osten machen, was sie will. Das können wir nicht länger zulassen.
Gerade hier in Deutschland muss gefordert werden an die Bundesregierung und an Israel, dass Israel, wenn es wirklich aus der Geschichte lernen will, nicht die Methoden der Nazis nachahmen darf...
... an Palästina, Gaza, an den Palästinensern demonstriert der israelische Staat, wie er mit seinen sog. Gegnern umgehen will, obwohl die Palästinenser schon seit vier(l?)...seit langer Zeit immer wieder versuchen mit Israel in Verhandlungen zu kommen und z.B. darüber zu reden, wie auf der Basis der Verträge und Grenzziehung von 1967 eine Lösung für den Nahen und mittlerer Osten in der Palästine-Israel-Frage gefunden werden kann. Aber diese Regierung hat offenkundig keinerlei Interesse daran.
Wir protestieren dagegen, dass weiterhin fast 700 Aktivisten von Nichtregierungsorganisationen, die nur humanitäre Hilfe in den Gaza bringen wollten, von Israel festgehalten werden...

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Anmerkung: Sowohl das Plakat, als auch die Formulierungen M. Gräbeners sind nach der
Arbeits-Definition von Antisemitismus nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)* eindeutig als antisemitisch zu klassifizieren:
Dort heißt es "
Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext: ...Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis. "
Aus aktuellem Anlass und zur "allgemeinen Gedächnisauffrischung":





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